Rechtsanwalt Kay Reese

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Rechtsanwalt Kay Reese in der Fernsehsendung 'Abenteuer Leben' auf kabeleins zum Thema Apps für den Straßenverkehr.

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Artikel-Schlagworte: „VerkehrsR“

Anwaltskanzlei Strafrecht

Das deutsche Recht ist in die Bereiche Zivilrecht, öffentliches Recht und Strafrecht gegliedert. Zum Strafrecht – eigentlich ist es ein Teil des öffentlichen Rechts – gehören alle Normen, die ein bestimmtes Verhalten mit Strafen (z.B. Geldstrafe oder Freiheitsstrafe) sanktionieren. Neben dem Strafgesetzbuch (StGB) finden sich in zahlreichen anderen Gesetzen strafrechtliche Vorschriften. Dies kann beispielsweise das Waffenrecht oder das Arzneimittelrecht sein, aber auch in zahlreichen zivilrechtlichen Gesetzeswerken finden sich strafrechtliche Regelungen, die bei Missachtung Geldstrafen oder Freiheitsstrafen vorsehen. Zum Strafrecht gehört nicht nur das materielle Strafrecht (StGB, strafrechtliche Nebengesetze), sondern ebenso das formelle Strafrecht, hier seien das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) und die Strafprozessordnung (StPO) als einer der wichtigsten Gesetze genannt, die die Durchsetzung des materiellen Strafrechts regeln sollen. Ordnungswidrigkeiten, die meist mit Bußgeldern und bei Verkehrsübertretungen in einigen Fällen manchmal mit Fahrverboten geahndet werden können, gehören im weitesten Sinne auch zum Strafrecht. Der Gesetzgeber will Täter, denen zwar ein Fehlverhalten, jedoch kein moralisches Fehlverhalten, angelastet wird, nicht kriminalisieren, so dass er solche Taten nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) ahndet.

Unabhängig davon, ob eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat vorgeworfen wird, sollte man sich als Betroffener eines Bußgeldverfahrens nach dem Ordnungswidrigkeitenrecht oder als Beschuldigter einer Straftat grundsätzlich an eine mit dem Strafrecht vertraute Anwaltskanzlei wenden. Denn eine Strafverteidigung beginnt nicht erst im Gerichtssaal, sondern am Anfang des Ermittlungsverfahrens. Hier können “kleine Fehler” schwerwiegende Folgen haben. Und im Strafrecht geht es schließlich nicht um irgendwas, sondern im Zweifel um die eigene Freiheit. Auch ein Bußgeldverfahren sollte nicht auf die “leichte Schulter” genommen werden. Im Bußgeldverfahren versenden die Behörden, die für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten zuständig sind, an den Betroffenen meist einen Anhörungsbogen. Gerade beim Anhörungsbogen können unbedachte Angaben weitreichende Folgen haben.

Manchmal geht es nicht nur um die Frage, ob man den Führerschein behält. Schnell kann aus einem Bußgeldverfahren ein Strafverfahren werden, wenn der Ermittlungsbeamte glaubt aufgrund der Angaben im Anhörungsbogen eine schwerwiegende Gefährdung des Straßenverkehrs erkennen zu können. Wer versehentlich die Vorfahrt nicht beachtet, wird in der Regel mit einem Bußgeldverfahren rechnen müssen. Kommt jedoch die zuständige Behörde, die das Bußgeldverfahren bearbeitet, zu der Überzeugung, die Tat sei grob verkehrswidrig und rücksichtslos begangen worden, kann genauso gut ein Strafverfahren nach § 315c StGB in Betracht kommen. Eine solche Straftat kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden.

Deshalb sollte man sich auch als Betroffener eines vermeintlich “harmlosen” Bußgeldverfahrens stets an eine Anwaltskanzlei wenden, die sich auf Verkehrsrecht und Strafrecht spezialisiert hat, hier eignet sich ein Fachanwalt für Verkehrsrecht oder ein Fachanwalt für Strafrecht. Ideal ist eine Anwaltskanzlei, die auf beides – Strafrecht und Verkehrsrecht – spezialisiert ist. In unserer “Anwaltskanzlei Strafrecht” ist dies der Fall: Rechtsanwalt Kay Reese in Berlin ist Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht.