Rechtsanwalt Kay Reese

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Rechtsanwalt Kay Reese in der Fernsehsendung 'Abenteuer Leben' auf kabeleins zum Thema Apps für den Straßenverkehr.

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Artikel-Schlagworte: „Rechtsanwalt Strafrecht Berlin“

Strafrecht Berlin

Kommt man in Berlin als Beschuldigter einer Straftat mit dem Strafrecht in Berührung, sollte man bereits beim Vorliegen eines Anfangsverdachts rasch einen Rechtsanwalt für Strafrecht einschalten. Ist man scheinbar zunächst “nur” Betroffener eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens, sollte man ebenfalls im Einzelfall einen Rechtsanwalt um Rechtsberatung nachsuchen. Manchmal hängen nur Kleinigkeiten davon ab, ob nur eine schmale Gratwanderung zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat liegt. Die entsprechende rechtliche Prüfung sollte man einem mit dem Ordnungswidrigkeitenrecht und dem Strafrecht bewanderten Rechtsanwalt anvertrauen. Das materielle Strafrecht ist vornehmlich im Strafgesetzbuch (StGB) sowie in vielen weiteren Bundesgesetzen geregelt. Beispielhaft sei die Abgabenordnung, das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) oder das Waffengesetz genannt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Landesgesetze, die Bezug auf Bundesrecht nehmen und so de facto ebenfalls einen Bezug zum Strafrecht aufweisen. Im Land Berlin gibt es wie in allen anderen Bundesländern zahlreiche Landesgesetze und Rechtsverordnungen, die eine Übertretung der entsprechenden Vorschriften meistens als Ordnungswidrigkeit verfolgen. Insoweit gibt es so im weitesten Sinne ein “Strafrecht Berlin”.

Verteidiger in Strafsachen

In strafrechtlichen Angelegenheiten sollte man von Anfang an einen Rechtsanwalt, am besten einen Fachanwalt für Strafrecht, als Verteidiger in Strafsachen einschalten. Denn im Strafrecht geht es schließlich um weitreichende Konsequenzen. Man wird nicht von den Strafverfolgungsbehörden – z.B. Landeskriminalamt Berlin oder die Staatsanwaltschaft (in Berlin bei Kleinkriminalität auch die Amtsanwaltschaft) einfach “so” als Beschuldigter vorgeladen. Dies geschieht erst bei Vorliegen eines Anfangsverdachts. Dieser stützt sich entweder auf eigene Erkenntnisse der Strafverfolgungsbehörden oder auf eine Strafanzeige. Die Ermittlungsbehörden müssen dann prüfen, ob sich der Verdacht erhärtet. Dies geschieht in der Regel durch Zeugenbefragungen und die Vernehmung des Beschuldigten. Als Beschuldigter sollte man niemals eine Aussage ohne Anwesenheit eines Verteidigers in Strafsachen machen. Ist der eigene Rechtsanwalt nicht zugegen, so sollte man besser erst einmal Schweigen und einen Verteidiger in Strafsachen hinzuziehen. Wurde man vorläufig festgenommen und befindet sich im Gewahrsam der Polizei, so sollte man auf jeden Fall auf den Rechtsanwalt warten. Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft bzw. die Amtsanwaltschaft Berlin können einen Beschuldigten zu einer Aussage zwingen. Auch Personen, die als Zeugen und nicht als Beschuldigte geladen sind, jedoch befürchten sich durch ihre Zeugenaussage selber einer Straftat zu bezichtigen, sollten einen Strafverteidiger vor ihrer Einvernahme durch die Polizei oder Staatsanwaltschaft einschalten.