Rechtsanwalt Kay Reese

Fachanwalt für Strafrecht in Berlin
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Rechtsanwalt Kay Reese in der Fernsehsendung 'Abenteuer Leben' auf kabeleins zum Thema Apps für den Straßenverkehr.

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Artikel-Schlagworte: „Körperverletzung“

§ 223 StGB: Körperverletzung – Rechtsanwalt für Strafrecht in Berlin

Körperverletzung.
(1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Sind Sie Beschuldigter einer Straftat nach § 223 StGB, so schalten Sie sofort einen Rechtsanwalt für Strafrecht in Berlin als Strafverteidiger ein.

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Seit vielen Monaten machen Gewaltverbrechen in Bus und Bahn in der Bundeshauptstadt Schlagzeilen. Auch an diesem Wochenende gab es wieder Übergriffe in Bus und Bahn. So wurde ein junges Paar in der U-Bahn-Linie 6 krankenhausreif geprügelt und in Hönow erlitt ein 48-jähriger Mann eine Kopfplatzwunde nach einer Auseinandersetzung in der Buslinie 195 der BVG. Nicht nur in Berlin ist man sich dieses Problems bewusst. Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte der Fall des Gymnasiasten Torben P., der im April 2011 im U-Bahnhof Friedrichstraße, einen Handwerker fast zu Tode prügelte. Der stark alkoholisierte Gymnasiast hatte gemeinsam mit einem Freund einen auf dem Bahnhof wartenden Fahrgast zunächst verbal provoziert. Später kam es zu Handgreiflichkeiten, in deren Folge der damals Achtzehnjährige mehrmals gegen den Kopf seines Opfers trat. Ein Tourist aus Bayern griff als Nothelfer ein und wurde daraufhin körperlich verletzt.

Der Vorfall machte Furore. Ein Bild aus der Überwachungskamera schaffte es sogar auf die Titelseite des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. So erklärt sich auch, wieso zwischen Tatzeitpunkt und Verurteilung noch nicht einmal ein halbes Jahr verstrich. Im Vergleich zu anderen Fällen, wurde ungewöhnlich schnell Anklage erhoben. Bereits Ende September 2011 kam es schließlich zum Urteilsspruch: Torben P. wurde von der Jugendkammer des Landgerichts Berlin wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung zu zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Dabei wertete das Gericht den alkoholisierten Zustand von Torben P. als strafmildernd, schloss jedoch zum Tatzeitpunkt einen Vollrausch des Angeklagten aus. Seine Strafverteidiger haben gegen das Urteil Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof muss nun über dieses Rechtsmittel gegen das Urteil des Landgerichts Berlin entscheiden. Die Rechtsanwälte von Torben P. wollen eine Bewährungsstrafe für ihren Mandanten erreichen.

Sein unter anderem wegen unterlassener Hilfeleistung ebenfalls angeklagter Freund, der 19-jährige Nico A., kam dagegen glimpflich davon. Das Gericht machte ihm zur Auflage einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und 250 Euro zu zahlen. Unterlassene Hilfeleistung ist gemäß § 323c StGB strafbar. In der Statistik findet sich dieser Straftatbestand jedoch nur äußerst selten. So gibt es im Durchschnitt pro Jahr weniger als hundert Verurteilungen wegen dieses Delikts in der gesamten Bundesrepublik. Dies hat verschiedene Gründe. Niemand ist verpflichtet sein eigenes Leben oder seine eigene Gesundheit für Fremde zu riskieren. Anders sieht es aus, wenn die zu rettende Person ein nahestehender Mensch ist oder diese Person durch ein Fehlverhalten des Täters erst in die Gefahr geraten ist, so dass die Garantenstellung greift. Während die unterlassene Hilfeleistung mit einer Höchststrafe von einem Jahr oder Geldstrafe geahndet werden kann, droht dem Täter, der trotz Garantenstellung nicht eingreift, im schlimmsten Fall sogar eine mehrjährige Haftstrafe, wenn das Opfer deshalb verstirbt.

BVG-Schläger sorgen wieder für ein Klima der Angst – Unterlassene Hilfeleistung wird selten strafrechtlich verfolgt

Seit vielen Monaten machen Gewaltverbrechen in Bus und Bahn in der Bundeshauptstadt Schlagzeilen. Auch an diesem Wochenende gab es wieder Übergriffe in Bus und Bahn. So wurde ein junges Paar in der U-Bahn-Linie 6 krankenhausreif geprügelt und in Hönow erlitt ein 48-jähriger Mann eine Kopfplatzwunde nach einer Auseinandersetzung in der Buslinie 195 der BVG. Nicht nur in Berlin ist man sich dieses Problems bewusst. Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte der Fall des Gymnasiasten Torben P., der im April 2011 im U-Bahnhof Friedrichstraße, einen Handwerker fast zu Tode prügelte. Der stark alkoholisierte Gymnasiast hatte gemeinsam mit einem Freund einen auf dem Bahnhof wartenden Fahrgast zunächst verbal provoziert. Später kam es zu Handgreiflichkeiten, in deren Folge der damals Achtzehnjährige mehrmals gegen den Kopf seines Opfers trat. Ein Tourist aus Bayern griff als Nothelfer ein und wurde daraufhin körperlich verletzt.

Der Vorfall machte Furore. Ein Bild aus der Überwachungskamera schaffte es sogar auf die Titelseite des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. So erklärt sich auch, wieso zwischen Tatzeitpunkt und Verurteilung noch nicht einmal ein halbes Jahr verstrich. Im Vergleich zu anderen Fällen, wurde ungewöhnlich schnell Anklage erhoben. Bereits Ende September 2011 kam es schließlich zum Urteilsspruch: Torben P. wurde von der Jugendkammer des Landgerichts Berlin wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung zu zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Dabei wertete das Gericht den alkoholisierten Zustand von Torben P. als strafmildernd, schloss jedoch zum Tatzeitpunkt einen Vollrausch des Angeklagten aus. Seine Strafverteidiger haben gegen das Urteil Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof muss nun über dieses Rechtsmittel gegen das Urteil des Landgerichts Berlin entscheiden. Die Rechtsanwälte von Torben P. wollen eine Bewährungsstrafe für ihren Mandanten erreichen.

Sein unter anderem wegen unterlassener Hilfeleistung ebenfalls angeklagter Freund, der 19-jährige Nico A., kam dagegen glimpflich davon. Das Gericht machte ihm zur Auflage einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und 250 Euro zu zahlen. Unterlassene Hilfeleistung ist gemäß § 323c StGB strafbar. In der Statistik findet sich dieser Straftatbestand jedoch nur äußerst selten. So gibt es im Durchschnitt pro Jahr weniger als hundert Verurteilungen wegen dieses Delikts in der gesamten Bundesrepublik. Dies hat verschiedene Gründe. Niemand ist verpflichtet sein eigenes Leben oder seine eigene Gesundheit für Fremde zu riskieren. Anders sieht es aus, wenn die zu rettende Person ein nahestehender Mensch ist oder diese Person durch ein Fehlverhalten des Täters erst in die Gefahr geraten ist, so dass die Garantenstellung greift. Während die unterlassene Hilfeleistung mit einer Höchststrafe von einem Jahr oder Geldstrafe geahndet werden kann, droht dem Täter, der trotz Garantenstellung nicht eingreift, im schlimmsten Fall sogar eine mehrjährige Haftstrafe, wenn das Opfer deshalb verstirbt.

Viele Strafverfahren gehen für den Beschuldigten bei richtiger Strafverteidigung glimpflich aus

Vor dem Amtsgericht Bremen sind nun fünf Hooligans, die vor einigen Jahren andere Fußballfans angegriffen hatten, wegen Hausfriedensbruchs und schwerer Körperverletzung zu Geldstrafen zwischen 450 und 2000 Euro verurteilt worden. Für zwei Angeklagte, die an der Tat beteiligt waren, ging das Strafverfahren besonders glimpflich aus. Gegen sie sprach das Amtsgericht nur eine Verwarnung unter Strafvorbehalt aus. Demonstranten hatten vor dem Amtsgericht gegen das milde Urteil demonstriert und werteten es als äußerst milde. Tatsächlich gehen bei einer für den Beschuldigten günstigen Taktik des Strafverteidigers viele Strafverfahren für den Beschuldigten äußerst glimpflich aus. So gibt es Staatsanwaltschaften bei denen bis zu 85 % der Fälle die Strafverfahren gegen die Beschuldigten eingestellt werden. Es kommt weder zu einer Anklage vor dem Strafgericht noch wird durch die Staatsanwaltschaft ein Strafbefehl beantragt. Die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Beschuldigten im Vorfeld sollte auch das Ziel einer guten Strafverteidigung sein. Einige wenige Fälle, die in den letzten Monaten durch die Berichterstattung in den Massenmedien bekannt geworden sind, mögen einen anderen Eindruck hinterlassen haben. Tatsächlich werden viele Strafverfahren ohne eine Anklage eingestellt.

Berlin-Charlottenburg: Raubüberfall in der Richard-Wagner-Straße

Ein 59-jähriger Mann, der auf einer Parkbank in der Richard-Wagner-Straße in Berlin-Charlottenburg verweilte, wurde gestern Nacht Opfer von zwei Straftätern. Die beiden Straftäter forderten den Mann auf sein Bargeld auszuhändigen. Als dieser zunächst nicht darauf einging, wurde er zunächst verbal mit dem Tode bedroht. Anschließend kam es zu einem Gewaltausbruch, einer der Täter schlug mit der Faust zu, so dass das Tatopfer nicht nur Platzwunden und Prellungen erlitt, sondern in Folge der Körperverletzung auch einen Zahn einbüßte. Der Mann wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Die unbekannten Täter konnten indes entkommen. Eine Strafanzeige wurde durch die Polizei gefertigt. Sollten die beiden Täter ermittelt werden, brauchen sie dringend einen Rechtsanwalt, am besten einen versierten Strafverteidiger. Denn schon der „einfache“ Raub wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. Wurde der Raubüberfall jedoch von Mitgliedern einer Bande, die sich für Raubtaten verabredet, verwirklicht, so sieht das Gesetz sogar eine Mindeststrafe von drei Jahren Freiheitsentzug vor. Der Geschädigte kann zudem Schmerzensgeld und Schadensersatz im Rahmen eines Strafverfahrens im sogenannten Adhäsionsverfahren geltend machen.


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Tatort Richard-Wagner-Straße. In Berlin-Charlottenburg wurde ein 59-jähriger Mann Opfer eines schweren Raubs.