Rechtsanwalt Kay Reese

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Rechtsanwalt Kay Reese in der Fernsehsendung 'Abenteuer Leben' auf kabeleins zum Thema Apps für den Straßenverkehr.

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Artikel-Schlagworte: „Fahrlässige Tötung“

§ 222 StGB: Fahrlässige Tötung – Rechtsanwalt für Strafrecht in Berlin

Fahrlässige Tötung.

Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Sind Sie Beschuldigter einer Straftat nach § 222 StGB, so schalten Sie sofort einen Rechtsanwalt für Strafrecht in Berlin als Strafverteidiger ein.

Arzt oder Autofahrer – wer ist für die fahrlässige Tötung des Unfallopfers verantwortlich?

„Der Fußgänger hat gegenüber einem abbiegenden Auto grundsätzlich Vorfahrt“, attestierte nun ein Amtsrichter in einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung beim Amtsgericht Tiergarten den 48-jährigen Angeklagten. Der Unfallverursacher hatte vor eineinhalb Jahren in Berlin-Charlottenburg eine Rentnerin erfasst, die als Fußgängerin die Bismarckstraße überquerte. Der Angeklagte, der bereits wegen eines anderen Verkehrsunfalls verurteilt wurde, verweigerte die Aussage vor Gericht. Ob der Angeklagte tatsächlich wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt wird ist noch ungewiss. Denn die Geschädigte begab sich nach dem Unfall zwar zunächst in ein Krankenhaus, wurde jedoch noch am gleichen Tag entlassen. Erst zwei Tage nach dem Unfall verstarb das Unfallopfer plötzlich in ihrer Wohnung. Möglicherweise trifft den Angeklagten keine Schuld am Tod der Frau. Sicherlich hat er den Unfall und die Körperverletzung, die dann zwei Tage später zum Tod der Geschädigten führte. Für eine strafrechtliche Verurteilung ist jedoch mehr erforderlich. Wenn der Arzt im Krankenhaus jedoch seine Sorgfaltspflichten verletzt haben könnte und die Frau nicht richtig behandelt wurde und die Frau infolge mangelnder Sorgfalt des Krankenhauses die Frau verstarb, dann ist der eigentliche Unfallverursacher nicht für den Tod des Unfallopfers verantwortlich zu machen. Dann wäre nur eine Verurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung möglich. Die Schuldfrage kann auch für die Hinterbliebenen beziehungsweise die Erben von besonderer Bedeutung sein. Stellt sich ein medizinscher Fehler heraus, haftet das Krankenhaus. Versuchen sich zwei mutmaßliche Schuldige den “schwarzen Peter” gegenseitig zuzuschieben, so bietet sich bei der zivilrechtlichen Aufarbeitung des Verkehrsunfalls die Streitverkündung an.