Rechtsanwalt Kay Reese

Fachanwalt für Strafrecht in Berlin
Fachanwalt für Verkehrsrecht in Berlin

Kurfürstendamm 103/104
10711 Berlin

Telefon: (030) 88 71 99 66
Telefax: (030) 88 71 99 77

E-Mail: info@rechtsanwalt-reese.de

Medien

Rechtsanwalt Kay Reese in der Fernsehsendung 'Abenteuer Leben' auf kabeleins zum Thema Apps für den Straßenverkehr.

Zum TV-Bericht

Ressort

Artikel-Schlagworte: „Einstelllung des Strafverfahrens“

Viele Strafverfahren gehen für den Beschuldigten bei richtiger Strafverteidigung glimpflich aus

Vor dem Amtsgericht Bremen sind nun fünf Hooligans, die vor einigen Jahren andere Fußballfans angegriffen hatten, wegen Hausfriedensbruchs und schwerer Körperverletzung zu Geldstrafen zwischen 450 und 2000 Euro verurteilt worden. Für zwei Angeklagte, die an der Tat beteiligt waren, ging das Strafverfahren besonders glimpflich aus. Gegen sie sprach das Amtsgericht nur eine Verwarnung unter Strafvorbehalt aus. Demonstranten hatten vor dem Amtsgericht gegen das milde Urteil demonstriert und werteten es als äußerst milde. Tatsächlich gehen bei einer für den Beschuldigten günstigen Taktik des Strafverteidigers viele Strafverfahren für den Beschuldigten äußerst glimpflich aus. So gibt es Staatsanwaltschaften bei denen bis zu 85 % der Fälle die Strafverfahren gegen die Beschuldigten eingestellt werden. Es kommt weder zu einer Anklage vor dem Strafgericht noch wird durch die Staatsanwaltschaft ein Strafbefehl beantragt. Die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Beschuldigten im Vorfeld sollte auch das Ziel einer guten Strafverteidigung sein. Einige wenige Fälle, die in den letzten Monaten durch die Berichterstattung in den Massenmedien bekannt geworden sind, mögen einen anderen Eindruck hinterlassen haben. Tatsächlich werden viele Strafverfahren ohne eine Anklage eingestellt.