Rechtsanwalt Kay Reese

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Rechtsanwalt Kay Reese in der Fernsehsendung 'Abenteuer Leben' auf kabeleins zum Thema Apps für den Straßenverkehr.

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Geldstrafe – Ratenzahlung statt Haft in der JVA

Eine nach Tagessätzen berechnete Geldstrafe, die durch einen Strafbefehl oder ein Urteil in einer Strafsache, verhängt wurde, soll vorrangig durch eine Einmalzahlung beglichen werden. Ist der Verurteilte jedoch nicht in der Lage die Geldstrafe sofort zu bezahlen gibt es die Möglichkeit der Ratenzahlung. Ein entsprechender Antrag muss jedoch gestellt werden. In der Regel wird der Ratenzahlung auch zugestimmt. In Berlin gibt es darüber hinaus in Einzelfällen auch andere Möglichkeiten die Geldstrafe zu tilgen. So kann man etwa durch gemeinnützige Arbeit die Geldstrafe begleichen. Kann die Geldstrafe jedoch noch nicht einmal durch eine Ratenzahlung oder (in Berlin) durch gemeinnützige Arbeit eingetrieben werden, so ordnet das Gericht eine Ersatzfreiheitsstrafe an.

Eine Geldstrafe wird in Tagessätzen verhängt. Wurde jemand zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen verurteilt, muss er im Zweifel bis zu zehn Tage in Haft, wenn er über seinen Strafverteidiger keine Ratenzahlung mit der Vollstreckungsbehörde ausgehandelt hat. Die Anzahl der durch das Gericht verhängten Tagessätze fällt in den Bereich der Strafzumessung, während die wirtschaftlichen Verhältnisse des Angeklagten für die Höhe eines Tagessatzes maßgeblich sind.

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